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Prüfungsprobleme bei niedersächsischen Studierenden!

Posted in Pressemitteilung


Die verschärften Corona-Maßnahmen stellt auch die Prüfungsphase für die
niedersächsischen Studierende wieder auf den Kopf.
Der Umgang mit den Prüfungsphasen im März 2020 hat damals schon zu
einer Doppelbelastung für Studierende geführt. Die Prüfungen aus dem
Wintersemester 19/20 mussten größtenteils verschoben werden, diese
wurden dann Mitten im Lernprozess für die Prüfungen vom Sommersemester
2020 nachgeholt. Hierbei erlebten die Studierende aber trotz der
Infektionslage oft noch Präsenzprüfungen.


Nun im Januar 2021 ist die Infektionslage deutlich kritischer zu werten,
insbesondre vor de, Hintergrund der sich ausbreitenden Mutationen.
Teilweise sind Studierende auch nicht vor Ort in ihrer Hochschulstadt und
müssten sich für Präsenzprüfungen eine vermeidbare Anfahrt auf sich
nehmen.


Den Studierenden hilft eine komplette Verschiebung der Prüfungsphase nicht,
es sollte so viel wie möglich nun in digitaler Form oder in alternativer Form wie
z.B. Hausarbeiten, geprüft werden. Damit weiterhin die Möglichkeit besteht für
Studierende in hohen Semestern ihr Studium abzuschließen.


Die LandesAStenKonferenz fordert nun die Hochschulen auf, die Prüfungen
reibungslos wie möglich stattfinden zu lassen, dazu zählt auch in
Ausnahmefällen eine Präsenzprüfung.


Darüber hinaus wird erwartet, dass bei diesen Prüfungen ein
Vertrauensrahmen herrscht und auf nicht notwendige Kameraaufnahmen
verzichtet wird. Hierbei geht es immerhin um den Privatraum der
Studierenden.


Weiterhin warten die Studierenden auf einen Ausgleich für das
Sommersemester 2020 und nun auch für das Wintersemester 20/21. Die
Gesetzänderung zur Verlängerung der Regelstudienzeit hat nun nach 10
Monaten die Studierenden noch nicht erreicht. Die aktuellen verschärften
Umstände zeigen auch, dass eine einmalige Verlängerung nicht ausreicht.